rezension „selbermachen – das kochbuch“

selbermachen james strawbridge

eines der wenigen guten dinge an den ganzen lockdowns ist, dass es auf einmal super beliebt ist, dinge wieder selbst zu machen. im ersten lockdown war ja ein großer hype um sauerteig, das wurde dann vielen zu wenig und andere rezepte mussten her. für jeden diy küchen fan ist da „selbermachen – das kochbuch“ von james strawbridge (erschienen im dk verlag) natürlich ein gefundenes fressen. ich backe ja schon seit jahren selbst brot (mein sauerteig ist mittlerweile schon stolze 6 jahre alt 🙂 ) und auch an kombucha und kefir habe ich mich schon probiert. nichts desto trotz ist dieses buch eine schatzkiste mit allen möglichen tipps & tricks.

in 8 kapiteln wird detailliert beschrieben wie man

  1. einlegt, einkocht und trocknet
  2. getränke herstellt
  3. milchprodukte erzeugt
  4. brot bäckt
  5. konfiert
  6. einsalzt
  7. räuchert
  8. sogar eine outdoor-küche bastelt

die besonderheit an diesem buch ist, dass zu anfang jedes kapitels wirklich genau beschrieben wird wie der jeweils chemische prozess zb milchsäuregärung, alkoholmazeration oder trockenbeizen funktioniert. das macht den umgang um einiges leichter und gibt besseres verständnis, dass man dann auch selbst abwandeln kann (obwohl es jeweils dafür auch genug anregungen und beispiele gibt). weiß man einmal wie das alles funktioniert, sind der fantasie keine grenzen mehr gesetzt.

das ginger beer ist mir besonders ins auge gestochen. gut dass ich immer genug ingwer im haus habe, da wurde dann gleich der ansatz gemacht. bin schon gespannt wie das dann schmeckt. an gin werde ich mich dann auch mal probieren (ist ja ein nettes geschenk)

klar wenn man sich darauf einlässt, dinge wie brot, joghurt, eingelegtes & co selbst zu machen, muss man etwas geduld mitgbringen – gut ding braucht nun mal weile. natürlich ist es einfacher in den supermarkt zu gehen und die fertigen produkte zu kaufen, aber beim selbermachen kontrolliere ich was drinnen ist, zusatzstoffe sind auf ein minimum oder 0 reduziert und die liebe der zubereitung spielt auch eine entscheidende rolle. also nicht abschrecken lassen und einfach mal ins kalte wasser springen. meistens merkt man dann, dass es ersten gar nicht so schwierig ist (nicht abschrecken lassen von!) und zweitens ein gefühl der zufriedenheit und stolz erzeugt.

fazit: für jeden der/die so viel wie möglich selbst in seiner/ihrer küche herstellen will, ist dieses buch unverzichtbar.

anmerkung: werbung, da mir das buch freundlicherweise vom dk verlag zur verfügung gestellt wurde.

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