bärlauchnockerl

bärlauch hat ja gerade hochsaison, deswegen kommt er natürlich auch bei mir auf den teller. in der vergangenheit habe ich zb bärlauchwaffeln und bärlauch-croissants gemacht. man könnte bei den frühlingszwiebel pancakes aber auch klein geschnittenen bärlauch anstatt der frühlingszwiebel nehmen. klassiker ist auch bärlauchpesto – so kann man ihn schön konservieren und einfach pur mit pasta essen, eine cremige sauce mit sahne machen oder auch als würze für einen nudelsalat verwenden. da ich mal was neues machen wollte, gabs dieses mal bärlauchnockerl. dafür wird der bärlauch einfach püriert und mit dem wasser zum spätzleteig gegeben. sobald die nockerl dann im wasser sind, poppt die grüne farbe dann so richtig. da sie einen intensiven eigengeschmack haben, würde ich sie nicht mit einer kräftigen sauce erdrücken. man kann sie zb auch einfach in butter schwenken, etwas käse dazu und mit röstzwiebeln sevieren. auch als eiernockerl sind sie super und als beilage anstatt „normaler“ spätzle bringen sie auch abwechslung.

zutaten (3 – 4 portionen als hauptspeise)

  • 400 g mehl
  • 3/4 – 1 tl salz
  • 2 eier
  • 100 g bärlauch
  • 1-2 el sahne

den bärlauch mit 250 ml wasser pürieren, evt noch etwas wasser hinzufügen es sollten im endeffekt 300 ml flüssigkeit sein.

das bärlauchwasser mit den restlichen zutaten mit einem kochlöffel zu einem glatten teig schlagen bis er blasen wirft. der teig sollte etwas zäh vom löffel runterlaufen dann hat er die richtige konsistenz, ansonsten noch etwas wasser hinzufügen zum verdünnen oder mehl zum verdicken. teig kurz rasten lassen.

in der zwischenzeit einen großen topf mit salzwasser zum kochen bringen – aufpassen, dass nicht zu viel wasser drinnen ist, da die nockerl dann noch einiges an platz einnehmen.

teig mit einem spätzelhobel oder durch ein nockerlsieb zügig in das kochende wasser streichen. hitze etwas runterdrehen, damit das wasser nicht wallend kocht, sondern siedet. spätzle so lange kochen bis sie an der oberfläche schwimmen. dann wie gewünscht verwenden (entweder gleich mit einem schaumlöffel rausheben und zb in butter schwenken oder in einem sieb abgießen).

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