früchtebrot

fruechtebrot

mit früchtebrot kann man mich jagen, liegt an den getrockneten früchten. obwohl ich zb getrocknete marillen/aprikosen in schokolade mag und auch als ich für mein praktikum in san francisco war, gabs da diese tollen getrockneten pfirsiche (in allen möglichen sorten) auf dem farmers market im ferry building. aber sobald ich nur rosinen (gehen gar nicht im müsli oder topfenstrudel), arancini und co höre stellt es mir die haare auf. ihr fragt euch jetzt sicherlich warum ich dann ein früchtebrot gemacht habe und ein rezept dafür auf den blog stelle? mein vater liebt das früchtebrot meiner oma das es normalerweise in der weihnachtszeit gibt. da sie aber nicht mehr so gut die klebrigen trockenfrüchte schneiden kann, macht sie es nicht mehr. also habe ich meine oma nach dem rezept gefragt um es als überraschung für meinen vater zu machen. gekostet habe ich es zwar nicht, habe mir aber sagen lassen, dass es sehr gut ist 🙂

da der teig ein biskuit ist, also keine butter enthält, hält sich das früchtebrot, in klarsichtfolie gewickelt, an sich einige zeit. dazu kommt der große anteil an trockenfrüchten – nicht wundern, das ist viiiel. ich hab mir auch gedacht, das ist ja mehr als ich teig habe und wie soll das alles in meine kastenform gehen. erstaunlicherweise hat alles in der form platzgefunden und das früchtebrot ist auch gut mit teig durchzogen.

wenn ihr das eine oder andere obst nicht mögt, könnt ihr es natürlich auch gegen ein anderes ersetzen zb die kirschen durch cranberrys – die gesamtmenge sollte aber gleich bleiben. man kann das früchtebrot auch super mit orangenschale aromatisieren. wichtig ist den teig mit den trockenfrüchten gleichmäßig zu mischen, dass auch überall teig ist. bei einem der brote war ich da anscheinend nicht so gründlich, da gabs dann einen teil, leider oben in der mitte, der anscheinend nur aus früchten bestand. der konnte natürlich nicht durchbacken, wie auch, kam in der stäbchenprobe immer feucht zurück und war auch an der oberfläche immer noch etwas glänzend. beim stürzen viel der teil dann nach unten raus 😀

zum backen kann jede form verwendet werden. üblicherweise ist es eine kasten- oder rehrückenform, man kann aber auch eine springform nehmen (da dauerts dann auch nicht so lange, da das früchtebrot dann nicht so hoch ist). beim backen unbedingt die stäbchenprobe machen. lt. meiner oma braucht das brot min. 50 min, bei der springform warens bei mir aber 60 min und bei der kastenform fast 80 min. ihr seht das variiert ziemlich.

zutaten

  • 3 eier
  • 3 el sehr warmes wasser (nicht heiß!)
  • 100 g zucker
  • 100 g mehl + etwas zum fetten der form und für die früchte
  • 1/2 packung backpulver
  • 1 packung vanillezucker
  • 1 prise salz
  • 2-3 el rum (ich hab nach gefühl reingegeben, am besten selbst testen)
  • 100 g getrocknete feigen
  • 100 g entsteinte datteln
  • 100 g getrocknete zwetschken / pflaumen
  • 100 g rosinen
  • 100 g kandierte kirschen
  • 100 g arancini + zitronat (gibt da zb auch schon eine „backmischung“ da ist alles drinnen)
  • 100 g schokolade
  • optional: abgeriebene schale einer orange

ofen auf 180° vorheizen. form fetten und mit mehl ausstauben.

zuerst alle trockenfrüchte (außer rosinen und arancini/zitronat) und schokolade in kleine stücke hacken. alles in einer großen schüssel mit etwas mehl mischen, damit nicht alles zusammenklebt und auch beim backen dann nicht zum boden absinkt.

eier trennen. aus dem eiweiß mit einer prise salz schnee schlagen.

eigelb, zucker, vanillezucker und wasser mehrere minuten sehr cremig aufschlagen. dann rum unterrühren und wenn verwendet orangenschale. mehl und backpulver unterziehen, dann den eischnee unterheben.

die trockenfrüchte und schokolade sorgfältig und gleichmäßig mit dem teig vermengen. alles in die form füllen und im heißen ofen, auf mittlere schiene, min. 50 minuten backen. mit stäbchenprobe prüfen, ggf länger backen. aus dem ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der form stürzen. über nacht offen stehen lassen und erst am nächsten tag zum aufbewahren in klarsichtfolie einwickeln.

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