nutellastriezel

nutellastriezel da ich letzte woche auch noch großteils frei hatte, konnte ich mich ausgiebig von meinem (sehr leichten) jet lag meines new york kurztrips erholen. da hatte ich auch zeit den immer größer werdenden stapel an kochzeitschriften und -büchern etwas zu verkleinern. dabei bin ich quasi über das rezept für einen nutellastriezel gestolpert. wenns um schokolade und dann noch dazu um nutella geht, kann ich ja sowieso schwer nein sagen. da ich am nächsten tag sowieso brot backen wollte, dachte ich mir kann ich die ofenwärme gleich ausnutzen 😉 außerdem war in österreich feiertag – allerheiligen. traditionell wird hier ein allerheiligenstriezel gebacken. wie ich auf ö3 gehört habe, stammt der brauch daher, dass früher die witwen mit den toten körpern ihrer männer verbrannt worden sind. irgendwann ist man dann, gott sei dank!!, dazu über gegangen nur noch den zopf der frauen abzuschneiden und diesen mit ins feuer zu werfen. schlussendlich hat man auch das verworfen und stattdessen einen zopf aus germteig (hefeteig) gebacken. und da man an allerheiligen der toten gedenkt, gibt es in österreich diesen striezel. der alleine ist schon ganz gut, aber gefüllt mit nutella (oder anderer schoko-nusscreme) ist er noch viel unwiderstehlicher. ihr könnt ihn aber natürlich auch mit zimt-zucker, einer creme aus frischkäse und pürierten himbeeren oder auf was ihr sonst auch lust habt, füllen.

ich habe mich mittlerweile schon durch viele süße germteigrezepte durchprobiert, da der teig irgendwie immer etwas fest wird am nächsten tag. auch dieser hat sich etwas gesetzt dann, aber durch das nutella ist er trotzdem schön saftig geblieben, besonders wenn man den striezel nochmal etwas aufwärmt. aufgegangen ist der teig super, war echt sehr happy mit dem ergebnis!

zutaten (1 striezel)

  • 125 g lauwarme milch
  • 1 ei + 1 ei zum bestreichen
  • 3 g salz
  • 50 g zucker
  • 320 g mehl
  • 1 packung trockengerm
  • 50 g zimmerwarme butter
  • 150 g nutella (oder andere schoko-nuss creme)

milch mit 1 ei, salz und zucker mischen, dann mehl dazugeben. germ darüber streuen und butter darauf verteilen. mit den händen oder der küchenmaschine zu einem glatten teig kneten. teig 1 stunde zugedeckt an einem warmen ort gehen lassen (ich decke mittlerweile immer mit klarsichtfolie ab, da so die oberfläche nicht antrocknet und stelle die schüssel in den kalten ofen, da gibts keinen luftzug).

ofen auf 170° vorheizen.

den teig dünn ausrollen (40 x 30 cm). das leicht erwärmte nutella (lässt sich besser verstreichen) darauf verteilen.

tradiotionelle flechtmethode: den teig in 3 längliche, gleich breite teile schneiden und jeweils länglich zusammenklappen. aus den 3 teilen einen zopf flechten – aufpassen nicht zu sehr ziehen, da die stränge sonst zu dünn werden und der striezel sich in die länge zieht.

einfachere methode: wie bei den himbeer mascarpone knoten verfahren, aber ohne einen knoten zu machen (geht aber natürlich auch).

nutellazopfstriezel auf ein mit backpapier belegtes blech legen und nochmal abgedeckt etwa 30 min gehen lassen.

mit verquirltem ei bestreichen. im heißen ofen etwa 20-30 min backen. sollte der striezel schon vorher genug farbe bekommen haben, einfach mit alufolie abdecken. so nimmt er keine farbe mehr an, bäckt aber durch.

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Ein Gedanke zu „nutellastriezel

  1. Pingback: schoko-nuss-knoten | surfing the kitchen

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