meine bali tipps

fresh young coconutbali ist ja quasi meine zweite heimat, habe ich doch schon fast 1,5 jahre seit 2010 dort verbracht. es ist immer wieder ein schönes gefühl dort anzukommen, wirklich so als wenn ich nach hause kommen würde. mein letzter besuch war schon wieder 2 jahre her, deswegen musste jetzt unbedingt mal wieder ein trip zum surfen und yoga sein. durch facebook und instagram war ich ja halbwegs auf dem laufenden was sich in bali so getan hat in der zeit, aber auch das konnte mich nicht richtig vorbereiten auf das was ich dort dann gefunden habe. es gibt staus ohne ende, dort wo früher kaum jemand gefahren ist, und unzählige restaurants, cafes und guest houses haben eröffnet. die großen hotelburgen sind canggu gott sei dank bis jetzt immer noch fern geblieben, aber selbst ein starbucks hat es mittlerweile dorthin geschafft. versteht mich nicht falsch, es ist immer noch schön dort und die neuen lokale sind großteils auch echt super, aber es ist schon fast erschreckend zu sehen wie sehr der tourismus einzug hält.

der vorteil daran ist, dass es jetzt noch ein größeres angebot zum thema essen gibt. ich bin ja an sich nicht soo der fan von indonesischem essen (zu viel frittiert und irgendwie fehlen mir die kräuter und gewürze) bis auf ein paar wenige speisen wie nasi goreng, jagung (maisküchlein) und tempeh manis. es gibt in bali so herrlich frisches, gesundes essen, großer einfluss auch von australien – smoothie bowls und poached eggs in allen möglichen varianten bekommt man fast überall. scheinen mittlerweile ein standard geworden zu sein, aber auch sehr gutes eis, pizza, wraps und burger sind auf vielen speisekarten zu finden. und was so gut wie jeden tag sein musste – eine junge, frische kokosnuss. die haben meistens so min. 1 liter kokoswasser, sind herrlich erfrischend und wirken angeblich auch isotonisch. mit einem spritzer zitronensaft und eiswürfeln einfach ein perfektes (kalorienarmes!!) getränk. es gibt zwar auch überall frische obst- und gemüsesäfte und smoothies, aber die schlagen dann halt mit fruchtzucker schon wieder ziemlich auf und da ich mich ja auch durch alle speisekarten kosten musste, musste irgendwo ein abstrich gemacht werden 😉

ich habe probiert mich durch alle neuen (und alten) lokale in canggu durch zu kosten und wurde eigentlich nirgends enttäuscht. das essen ist durchwegs von sehr guter qualität, schmeckt herrlich und auch die alteingesessenen lokale sind immer noch so wie ich sie in erinnerung hatte (die speisen schmecken alle wirklich noch so wie vor 2 jahren!). also hier meine favoriten:

milk & madu

poached eggs on avocado polpette pizza eggs benny breakfast burrito griddle cakes mit ricotta und gebackener mangohier war ich mit abstand am häufigsten. früher war ich nicht so der fan von diesem lokal, aber jetzt liebe ich es. frühstück gibts hier bis um 17 uhr, danach kann man aus der feinen abendkarte pizza (ein wahnsinn!!), tapas-style (die polpette sind ein traum, total cremig und die tomatensauce ist super gewürzt) oder auch ein paar hauptgerichte auswählen. zum frühstück gibts die diversen eier-varianten (auch aus der pfanne zb shakshuka-ähnlich), porridge, müsli, griddle cakes mit eingebackenen mangos (sehr, sehr lecker) und natürlich auch smoothie-bowls (kann mich an kein lokal erinnern wo es die nicht gibt). ich hab hier noch nie schlecht gegessen, besonders gut ist aber auf jeden fall der breakfast burrito!

hungry bird

nasi goreng hungry birdich glaube das ist eines der wenigen lokale das tatsächlich in indonesischem besitz ist (bin mir aber nicht sicher). auf jeden fall gibts hier ein super nasi goreng. habe hier auch noch nie was anderes gegessen, aber die pancakes haben schon auch sehr gut ausgesehen. ansonsten gibts die üblichen frühstücksangebote. ich trinke zwar keinen kaffee, der soll im hungry bird aber sehr gut sein (die barrista sind auch gut auf wettbewerben vertreten). offen ist bis 17 uhr, mit ruhetag am sonntag.

betelnut

smoothie bowlist eines der ältesten und „drüben“ (wohne ja immer in berawa) in batu bolong. die karte hat sich in den letzten jahren fast nicht verändert, die qualität ist gleichbleibend gut. hier habe ich (vor jahren, also lange bevor der hype bei uns entstanden ist) smoothie bowls kennengerlent. besonders berühmt sind sie für die nalu bowl mit pink dragonfruit (auf dem foto seht ihr die mango bowl). ich glaube danach haben auch alle anderen damit angefangen nalu bowls anzubieten. frühstück gibts hier leider nur bis 11 oder 11:30 (bin mir nicht mehr so sicher), deswegen schaff ichs selten zur ersten mahlzeit hin. aber auch danach gibts gute burger, wraps, salate und bowls. ganz oft war ich auch nur für kuchen dort – unbedingt probieren!! es gibt eine große auswahl verschiedener cheesecakes zb snickers, caramel, blueberry, passion fruit, bounty und mein favorit orea. auch den betelcake (browniebodien mit pink dragenfruit mousse) sollte man sich nicht entgehen lassen.

watercress

poached eggs on corn fritterseigentlich nicht mehr in canggu, sondern in batu belig, muss man aber auch dem watercress (selber besitzer wie milk & madu) einen besuch abstatten. ich muss gestehen, dass ich zwar noch nie was anderes außer poached eggs mit corn frittern dort gegessen habe (ein traum!), aber wenn man sich so umsieht, läuft einem auch bei den anderen gerichten das wasser im mund zusammen.

roti canai

roti canaiein ganz kleiner laden in batu bolong, quasi neben dem betelnut, der sich auf roti canai spezialisiert hat. diese blättrigen teigfladen gibts fast überall in südostasien und ich liebe sie einfach! in thailand habe ich sie mir immer am straßenstrand in der süßen variante mit banane und nutella geholt, hier immer das klassische mit curry zum eintunken. das curry ist echt ein wahnsinn und das roti schön buttrig. gibt natürlich auch diverse andere varianten mit ei, zwiebel, …

monsieur spoon

2 türen weiter muss man hier auch unbedingt vorbeischaun und sich eines der berühmten croissants holen. frankreich in bali kann ich nur sagen! war oft mein kleiner snack nach dem surfen bevors zum yoga ging. das schokocroissant ist selbstverständlich auch nicht zu verachten oder die schokotarte.

biku

english afternoon teajetzt befinden wir uns zwar in seminyak, ist aber die „reise“ wert. ich glaube auch die anderen speisen hier sind wirklich gut, aber bekannt ist das biku für seinen englischen afternoon tea. ja richtig gehört 🙂 aus der ewig langen teekarte kann man sich seine spezialität aussuchen die man gerne entweder zum klassischen oder asiatisch angehauchten afternoon tea trinken möchte. für mich ists immer masala chai und der klassische mit fingersandwiches, quiche, erdbeeren & cream, scones und kleinen süßigkeiten. muss sagen hier schmeckt er mir besser, als den den ich in london hatte.

ruko cafe

eggs benny mit pulled porkein kleines cafe (nur bis 16 uhr offen!) das, wie so viele andere, an der jalan pantai berawa aufgemacht hat. einen katzensprung vom strand entfernt, idealer einkehrpunkt nach der surfsession. ich war nur einmal dort und musste unbedingt die poached eggs auf english muffin und pulled pork probieren – es war eine offenbarung!

creamery

black forrest death by chocolatebei der hitze in bali braucht man natürlich auch mal etwas abkühlung in form von eis. gabs hier früher nur sehr wenig auswahl, gibts mittlerweile mehrere eissalons. creamery hebt sich besonders ab: wenn man sich mal entschieden hat, welchen der vielen lecker klingenden sundays man sich gönnen will (black forest und death by chocolate!!), wird das eis frisch mit flüssigen stickstoff vor deinen augen zubereitet. auch sehr praktisch gelegen in berawa, unweit vom ruko cafe..

finns beach club

crepes mit früchten und sorbet nachos nasi goreng finns beach club orientalische platteein relativ großer neuer beach club direkt am strand in berawa. ist schön gemacht, es gibt ganz viele liegen und lounge-bereiche und auch der pool mit integrierter bar ist sehr nett. einziges manko – die relativ hohe mindestkonsumation von 350k idr (ca. 25 euro) pro person (für die liegen, für die lounges sinds glaub ich 500k, wenn man nur zur bar will, gibts keine). das klingt jetzt für unsere verhältnisse nicht so viel, aber ist für bali schon sehr viel. nochdazu da ich ja meistens nur einmal am tag esse, ich so viele lokale wie möglich durchprobieren wollte und ich im finns dann schon essen musste um das limit zu erreichen. da ich ja nicht so gerne direkt auf dem sand liege, war ich dann doch öfter im beach club um bräune zu tanken. obwohl das essen zt überteuert ist (nasi goreng für 130k, obwohl normalerweise so max. 30k), ist es sehr gut. sehr lecker war die pizza oder auch die nachos. vor allem das eis (von creamery) war ein wahnsinn – passion fruit und milk chocolate brownie kann ich nur wärmsten empfehlen. und auch die süße crepes mit früchten, karamell- und passion fruit sauce und mangosorbet muss man sich mal gönnen.

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Ein Gedanke zu „meine bali tipps

  1. Pingback: rezension „smoothie bowls – gesunde energiepakete“ | surfing the kitchen

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