banoffee

banoffee   banoffee habe ich zum ersten mal in indien entdeckt. nach meiner ersten yogalehrerausbildung, bei der ich einen monat im ashram verbracht habe, war ich mit einer freundin noch in indien unterwegs. endlich konnten wir wieder essen wozu wir lust und laune hatten – also das essen im ashram war wirklich toll, aber es gab halt nur das was uns vorgesetzt wurde. deswegen haben wir uns natürlich überall durchprobiert. das tolle war wir konnten eigentlich alles von der karte bestellen ohne das risiko, dass es uns vielleicht nicht schmecken wird oder komische zutaten wie innereien oder so enthält. es gab vegetarisch in hülle und fülle (dem fleisch in indien habe ich nicht so wirklich vertraut) und besonders die chats (snacks) in allen möglichen formen – zb kleine hohlkörper aus kichererbsenmehl gefüllt mit einer mischung aus kleingeschnippeltem gemüse, kräutern, gewürzen und ich glaube essig (mumbai ist dafür auch sehr berühmt) – haben es mir angetan. so eine geschmacksexplosion hatte ich noch nie in meinem mund. mhmm, das hätte ich jetzt gerne. aber klar das süße durfte auch nicht zu kurz kommen. typisch indische süßigkeiten sind ja eigentlich picksüß und klebrig, aber gerade an so orten wie hampi und goa gibt es auch viel für den westlichen gaumen. in hampi zb gab es überall chocolateballs – sehr ähnlich wie meine rumkugeln, nur größer und ohne alkohol. dort haben wir auf der speisekarte dann auch banoffee entdeckt. anfänglich wussten wir nicht so recht was es ist, bis uns erklärt wurde, dass es sich um eine kombination aus bananen und toffee handelt. klang gut, also haben wir es gleich mal bestellt und nicht bereut. das ganze bestand aus einem mürbteigboden, geschnittene banane drauf, bedeckt mit karamellsauce und oben drauf noch eine haube aus geschlagenem schlag und etwas schokolade. wow, das war echt gut. leider haben wir dann nie wieder so einen guten banoffee bekommen. in goa gab es sie zwar auch, waren aber meistens mit viel zu viel schlag und zt so halbgefroren. nicht wirklich so meins.

ich habe diese schnellversion des banoffees mit einem keksboden wie für einen cheesecake gemacht. man kann natürlich auch einen mürbteig dafür verwenden. für das toffee habe ich den karamellaufstrich von bonne maman verwendet, kann man aber natürlich auch selbst machen. statt der schokoraspel oben drauf kann man auch geschmolzene schokolade fadenartig mit einem löffel darüber ziehen. auch kann man das ganze gleich in eine große tarteform, anstatt von mehreren kleinen, geben. dann würde ich sagen sollten die zutaten aber min. verdoppelt werden. außerdem habe ich bei diesem dessert mal wieder alles nach gefühl gemacht und die zutatenmengen nach bestem gewissen geschätzt.

zutaten (2 portionen)

  • 75 g kekse (zb butterkekse, kokoskekse,…)
  • 40 g butter oder kokosöl (zb von dr. goerg), beides geschmolzen
  • 2 bananen
  • 4-5 el karamellaufstrich
  • 100 ml schlag
  • schokoraspel zum bestreuen

kekse in einem mixer zu bröseln verarbeiten, mit der butter oder kokosöl vermengen, so dass eine leicht klebrige masse entsteht. banoffee bodenbröselmischung auf 2 kleine formen (ca. 12 cm durchmesser) aufteilen, am boden festdrücken und auch den rand hochziehen. 30 minuten im kalt stellen.

banoffee mit karamellcremebanoffee mit bananenbanoffee mit schlagbananen vierteln. formen aus dem kühlschrank holen, boden mit karamellaufstrich bedecken, bananen darauf verteilen, evt. oben drauf nochmal etwas karamell. schlag steif schlagen und locker auf den bananen verteilen, mit schokoraspeln bestreuen und als nachspeise servieren.

 

 

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Ein Gedanke zu „banoffee

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