pizzastein test

pizzastein paketpizza machen ist ja schon eine kunst. meistens gelingt sie zu hause nicht so wie man sie vom italiener gewohnt ist. so ein richtiger steinofen macht halt schon einen extremen unterschied beim pizza backen. da ich es aber hasse, mir pizza zu bestellen, habe ich nach einer vernünftigen und kostengünstigen alternative für daheim gesucht. die lösung: ein pizzastein. also mal in bloggerkreisen gefragt, welche denn da so zum empfehlen sind. mir wurde der pizzastein vesuvo von pizzasteinversand ans herz gelegt. gleich mal auf der website nachgesehen und auf nachfrage habe ich dann sogar ein tolles promo-paket zugeschickt bekommen. darin war natürlich der pizzastein enthalten, aber auch mehl der type 00 und eine vorgefertigte pizzateigmischung. der pizzastein passt in jedes herkömmliche backrohr und kommt mit einer holzschaufel, um die pizza auf den stein und wieder runter zu bekommen. auf der website finden sich auch noch viele erklärungen, tipps und rezepte rund um pizza.

ich konnte es gar nicht erwarten mich an der ersten pizza zu versuchen. aber zuerst einmal ausführlich die beigelegte gebrauchsanleitung studieren. daran sind viele nützliche tipps wie man den besten pizzateig macht (mehrere varianten stehen zur auswahl), was man beim belag beachten soll und wie man den pizzastein handhabt. und ganz wichtig: wie man die pizza auf die holzschaufel bekommt. habe ich gleich wie instruiert mit einem umgedrehten teller und dann auch noch mit dem pizzateig probiert. da hat es gut geklappt. aber ganz wichtig für euch:

  1. die schaufel gut bemehlen, evt. auch mit grieß bestreuen
  2. den pizzateig nicht zu dünn machen, sonst könnte er reißen
  3. pizza gleich auf der schaufel belegen und immer mal wieder schaun, dass sie sich eh noch gut auf der schaufel bewegen lässt
  4. nicht zu viel belag drauf, das beschwert die pizza sonst nur zu sehr

pizzateig in the makingals erstes habe ich einen pizzateig mit meinem herkömmlichen glatten dinkelmehl gemacht. dafür für 1 portion 150 g mehl, 1/2 packung trockenhefe, 3/4 tl salz, 1 prise zucker, etwa 100 ml lauwarmes wasser und 1 el olivenöl zu einem glatten teig verarbeiten. sollte der teig zu trocken sein, noch etwas wasser zufügen. ich lass das immer meine kenwood küchenmaschine erledigen und lasse sie für etwa 8-10 minuten laufen. ansonsten heißts halt min. 10 min mit der hand kneten. pizzateiges sollte ein schön elastischer, geschmeidiger teig entstehen. diesen für min. 1 stunde (wenn geht länger) an einem warmen ort gehen lassen. in der zwischenzeit gewünschten belag vorbereiten. pizzasteinder pizzastein muss im ofen auf höchster stufe (bei mir sind das 250°) etwa 45 minuten vorgeheizt werden, also rechtzeitig den ofen einschalten. die holzschaufel wie gesagt gut bemehlen und am anfang zahlt es sich wirklich aus mit der noch leeren pizza das runtergeben von der schaufel zu üben. pizzaschaufelden teig am besten mit den fingern von der mitte weg in eine pizza formen, auf der schaufel belegen und dann mit einer ruckartigen bewegung auf den heißen pizzastein befördern. backzeit ist so 8-10 minuten, je nach ofentemperatur. der vorteil vom pizzastein, im vergleich zu ohne ihn, ist, dass er durch die gespeicherte wärme die pizza viel schneller durchbäckt (bei mir dauerts sonst immer min. 30 minuten), dadurch verbrennt der belag nicht, der teig wird außen kross und ist aber innen schön luftig.

beim ersten versuch habe ich mich leider nicht so gut angestellt und der pizzastein sah danach aus als ob ich ihn schon 100 mal benutzt hätte (habe ihn dann schön mit schleifpapier wieder abgeschliffen und beim nächsten mal auf der rückseite gebacken). mein fehler war, dass ich den teig viel zu dünn hatte, er war an einigen stellen schon fast durchsichtig, und etwas zu viel belag, dadurch ist dann beim transfer der boden zum teil gerissen und die pizza wollte sich auch eigentlich gar nicht von der holzschaufel runter bewegen. dadurch kam dann käse und tomatensauce auf den pizzastein, die sich dann eingbrannt haben. pizza 1. versuchdie pizza sah dann zwar nicht wirklich toll aus und ich musste sie auch zt vom stein kratzen, aber sie hat trotzdem gut geschmeckt. ich habe auf jeden fall einen wesentlichen unterschied in der teigkonsistenz gemerkt.

gut beim 2. versuch wusste ich dann auf was ich aufpassen musste. pizzamehldiesmal habe ich das typische pizzamehl der type 00 verwendet (selbes rezept wie oben). das mehl macht schon auch nochmal einen unterschied und sorgt für den typischen pizzateig. den teig habe ich vorsichtshalber etwas dicker belassen und vorm belegen auch mehrmals kontrolliert, dass nichts auf der schaufel anklebt. pizza 2. versuchder transfer auf den pizzastein hat dann einwandfrei geklappt, die pizza sah gut aus und hat auch noch fast so wie beim italiener geschmeckt.

pizza erfolgreichdie fertige pizzateig-mischung muss ich erst noch ausprobieren, bin mir aber sicher, dass sie auch ein super ergebnis bringt. denke auch, dass ich nach 1-2 weiteren versuchen das handling des pizzasteins heraushabe und mir das leicht von der hand geht.

fazit: ein pizzastein ist quasi ein muss für hobby-pizzabäcker (er kann übrigens auch im kugelgrill verwendet werden), um eine typisch italienische pizza auch zu hause zustande zu bekommen. außerdem kann man den stein auch zum brot backen oder auch für fladenbrote verwenden.

also ein tolles weihnachtsgeschenk für kochbegeisterte in deinem umfeld oder auch für dich selbst 🙂 bestellen könnt ihr den pizzastein hier. für versand außerhalb deutschlands fragt per email an.

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3 Gedanken zu „pizzastein test

  1. Mit genau diesem Pizzastein liebäugeln wir schon seit ein paar Tagen und überlegen hin und her, ob wir ihn wirklich kaufen sollen. Aber nachdem ich so viel gutes lese und jetzt auch direkt weiß, worauf ich achten muss, werde ich ihn auf jeden Fall die Tage mal bestellen, zumal wir ihn auch teilweise zum backen von Brot verwenden sollen.
    Vielen Dank also für deinen Bericht. Er hat mich in meinem Vorhaben bestärkt
    Liebe Grüße
    Rike

  2. Servus!

    Bin gerade über den Bloggerkommentiermarathon auf deine Seite gekommen, die auch gleich mal in meinen Blog-Ordner gekommen ist.

    Ich kratze den Stein eigentlich immer nur mit einem alten Messer ab. Das „Eingebackene“ auf dem Stein gibt den zukünftigen Pizzen meiner Meinung nach gleich noch einen Holzofen-Geschmack mit 🙂

    Ich habe vor kurzem auch erst einen Post über Pizza vom Stein geschrieben incl. Rezept geschrieben. Vielleicht willst du ihn dir ja mal anschauen 😉 http://kkugelmann.de/2014/leckere-pizza-vom-pizzastein/

    Viele Grüße

    Korbinian

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